Corina C. Klengel

In Salzgitter aufgewachsen, arbeitete sie nach dem Jurastudium als Journalistin und PR-Texterin für diverse Verlage. Während der Familienzeit mit ihren zwei Söhnen schraubte sie den Job zurück und begann Kriminalromane zu schreiben, bevor sie als Gerichtsberichterstatterin wieder zur Tageszeitung zurückkehrte. Die Autorin lebt mit Pferden und Hund im Harz.

Vom Raumschiff Enterprise in den Harz

Foto: © Ania Schulz

Autorenseite: www.ccklengel.de

»1962 - Nordseesturmflut, Kuba-Krise und ich wurde in Salzgitter geboren. Ein Lichtblick immerhin, Walter Schirra umkreiste zu dieser Zeit im Mercury-Atlas 8 die Erde. Womöglich wurde ich deswegen zum loyalen Star-Trek-Fan.

Fraglos hat mich die frühkindliche, überwiegend amerikanische Medienberieselung geprägt. Das Moralisieren von Captain Kirk und seinen Nachfolgern ebenso wie die verschmitzte Rechtsbeugung eines Kojak, Detektiv Rockford und anderer Private Eyes. Ich war eine Träumerin, von der damals sicher niemand dachte, dass sie eines Tages Bücher schreiben würde. Die Geschichten in meinem Kopf gingen nicht selten zu Lasten realer Pflichten. Die Tatsache, dass ich zudem jede freie Minute im Pferdestall verbrachte, machte es auch nicht besser. Im lockeren Galopp auf dem Pferderücken kam ich den Helden in meinem Kopf so herrlich nahe. Natürlich rückte man mir selbigen so manches Mal zurecht. Schließlich sollte aus der Ingenieurstochter ja etwas Vernünftiges werden.

Nach ebenso überraschend wie wundersam bestandenem Abi studierte ich brav Jura in Passau, Münster und schließlich in Göttingen. Doch während der Examensvorbereitung wechselte ich in die schreibende Zunft. Aufgrund meiner Kenntnisse in Sachen Reitsport arbeitete ich zunächst für einen Hannoveraner Periodika Verlag, während ich zusammen mit meinem Mann eine Reitanlage bei Göttingen aufbaute. Später erlernte ich das Handwerk des Tageszeitungsjournalismus bei einer westdeutschen Zeitung. Durch mein Jurastudium zählte die Gerichtsberichterstattung immer zu meinen Schwerpunkten.

Dann kam jene Lebensphase, in der ich erkannte, dass der Journalistenjob kaum mit den Pflichten einer Mutter vereinbar war. Ich schränkte die Außentermine vollständig ein und hatte plötzlich Zeit, Seite um Seite zu füllen. Die Geschichte, die ich damals ersann, entstand zum Teil aus purem Zorn. Zu jener Zeit war ich alleinerziehend und lebte in einem Dorf, wo man so eine Lebensform gar nicht schätzte. Ich schrieb die vielen kleinen und mittleren Bosheiten auf, die man mir dort zuteilwerden ließ. Dann spann ich noch einiges dazu, verlegte das Ganze in ein einsames, mystisches Bergdorf im Oberharz und hatte plötzlich meinen ersten Kriminalroman in der Hand.«

»Ich war eine Träumerin, von der damals sicher niemand dachte, dass sie eines Tages Bücher schreiben würde. Die Geschichten in meinem Kopf gingen nicht selten zu Lasten realer Pflichten. «

392 Seiten · 12,5 x 19 cm · Neuausgabe 01/2018 · EPV
ISBN 978-3-943403-74-9 · EUR 14,95
auch als eBook erhältlich

Materia Prima

Nahe Clausthal-Zellerfeld steht eine Köhlerhütte, in der sich einst ein Alchemist verbarg. Mit dem Alchemisten kam eine ebenso grausame wie mysteriöse Krankheit in den Oberharz. Während immer mehr Menschen erkranken und sterben, nehmen der junge Medicus aus Wittenberg, Chuonradius von Bartholdi, und die Harzer Heilerin Agnes den Kampf gegen das Verderben auf. Tatsächlich verschwindet die Seuche. Bartholdi ist davon überzeugt, die sagenumwobene Materia Prima, die Universalmedizin, entdeckt zu haben.

Nach fast 500 Jahren ist die Krankheit wieder da. Die moderne Medizin ist zunächst machtlos. Was hat es mit der Goldmünze aus dem 16. Jahrhundert auf sich, die man nahe der Köhlerhütte findet? Ist sie womöglich verflucht? Wieder sind es ein junger Arzt und eine Frau, die sich der Seuche entgegenstellen. Doch der Arzt erkrankt und die junge Frau, eine Nachfahrin von Bartholdi und Agnes, wird als Mörderin gesucht. Wer wird siegen? Die Menschen? Oder die Seuche?

Venedigerzeichen

Tillas dritter Fall: Goslar in heller Aufregung. Probebohrungen im Gosetal lassen auf ein neues Erzvorkommen schließen, und so mancher bejubelt bereits die Wiederauferstehung des Bergbaus. Dann taucht in der Gegend ein historisches Venedigerzeichen auf, das auf Betrug hinweist. Ein Geologe verschwindet, ein Nachtwächter aus dem Rammelsberg-Museum wird tot aufgefunden. Schließlich stößt Tilla, die Lebensgefährtin des zuständigen Kommissars, auf ein altes Manuskript aus der Zeit Agrippas, in dem von der Gründung eines Bergbauordens berichtet wird. Sie ahnt, dass sich ein weitreichendes Verbrechen über dem Harz zusammenbraut. Sind mit der dubiosen Bohrfirma tatsächlich die Nachfolger der alten Venediger in den Harz zurückgekehrt?

696 Seiten · Taschenbuch, 13 x 21 cm · 1. Aufl. 04/2017 · EPV
ISBN 978-3-943403-82-4 · EUR 14,95
auch als eBook erhältlich

424 Seiten · 12,5 x 19 cm · 3. Aufl. 09/2017 · EPV
ISBN 978-3-947167-03-6 · EUR 14,95
auch als eBook erhältlich

Die Hexenquelle

Auf der Flucht vor ihrem gewaltbereiten Ex-Ehemann verschlägt es Sarah Leitner und ihre kleine Tochter in ein einsames Dorf im Harz. Zu Anfang ist sie nur verwundert über die Ablehnung, die sie dort erfährt. Sie beginnt zu ahnen, dass die Menschen in diesem Dorf ein dunkles Geheimnis hüten, welches Sarah fast zum Verhängnis wird, als ihr ein Büchlein aus der Zeit der Hexenverfolgung in die Hände fällt. Denn genau dieses Dorf war einst Schauplatz eines grausamen Hexenprozesses, der an einer sagenumwobenen Quelle endete. Löste der Prozess tatsächlich einen Fluch aus? Was hat es mit dem rätselhaften Steinkreis auf sich? Warum mussten die Vorbesitzer von Sarahs Haus sterben? Zusammen mit dem jungen Pfarrer des Dorfes kommt sie dem Geheimnis auf die Spur. Doch dann taucht Sarahs Mann auf …

Harzhimmel

Tillas zweiter Fall: Eine junge Frau wird tot in einem Steinkreis oberhalb von Bad Harzburg gefunden. Tilla, bei der die Tote wohnte, ist überzeugt, dass die junge Archäologin ermordet wurde, doch die Goslarer Ermittler und der zuständige Staatsanwalt legen den Fall zu den Akten. Tilla beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und erfährt, dass die Archäologin an der Himmelsscheibe forschte. Sie stößt auf bisher nicht veröffentlichte Materialanalysen der berühmten Himmelsscheibe. Wurde die Scheibe überhaupt in Sachsen-Anhalt hergestellt? War Tillas Freundin einem folgenreichen Betrug auf der Spur? Dann taucht eine zweite, fast identische Himmelsscheibe in England auf. Staatsanwalt Dr. Berking nimmt den Fall der toten Archäologin wieder auf. Alle Spuren führen in die Archäologen Szene. Die Goslarer Kripo und Staatsanwalt Berking brauchen Tillas Hilfe.

Cover und Klappentext © Leda-Verlag

500 Seiten · Taschenbuch · 1. Aufl. 08/2013
Leda-Verlag · ISBN 978-3-86412-063-3 · EUR 11,95
auch als eBook erhältlich

576 Seiten · Taschenbuch · 1. Aufl. 03/2010
Leda-Verlag · ISBN 978-3-939689-32-4 · EUR 11,90
auch als eBook erhältlich

Todesrune

Tillas erster Fall: Tilla Leinwig ist spontan, sinnlich, impulsiv - und sie ist eine echte Harzer Hexe. Als sie an Samhaim, dem Neujahresfest der Altgläubigen, nach Bad Harzburg zurückkehrt, findet sie ihre Mutter tot am Küchentisch, vor ihr ein tödlicher Aufguss aus Eisenhut. Auf der Suche nach einer Erklärung für den völlig überraschenden Freitod ihrer Mutter stößt Tilla nicht nur auf ein Verbrechen, das dreißig Jahre zurückliegt, sie erfährt auch, dass ihre Mutter Kontakt zu einer Neonaziorganisation hatte. Dieser Orden verlangt nun von Tilla die Herausgabe eines bedeutsamen historischen Artefaktes, welches sich im Besitz ihrer Mutter befunden haben soll. Während Tilla fieberhaft nach dem Artefakt sucht, werden zwei Männer aus Tillas Bekanntenkreis an geschichtsträchtigen Orten geradezu hingerichtet. An den Tatorten findet die Goslarer Kripo Runen, was sowohl in die Nazi-Szene als auch in das Umfeld der Altgläubigen weist. Tilla gerät schließlich in den Fokus polizeilicher Ermittlungen. Um die Geschehnisse aufzuklären, muss sie sich mit den ungeliebten Geschichtsstudien ihrer Mutter­ auseinandersetzen, die bis zur Varusschlacht zurückreichen, und sich sogar in den Nazi-Orden hineinwagen.

Cover und Klappentext © Leda-Verlag

  • Corina C. Klengel

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